Familiengottesdienst am 13.Dezember mit dem Chor der Regenbogenschule.
| Spalte 2 | Familiengottesdienst am 13.Dezember mit dem Chor der Regenbogenschule. | | Impressionen Heiligabend 2009
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Gott spielt in meinem Leben keine Rolle. (Er ist nur der Regisseur.) Das Bodenpersonal Otto war schon ewig nicht mehr in der Kirche. "Glaubst du denn nicht mehr an Gott?", fragt ihn eines Tages sein Arbeitskollege Heinz. "Doch, der liebe Gott ist in Ordnung, aber sein Bodenpersonal...!"
Ein denkwürdiges Erlebnis im Leben des früheren Bundesministers und jetzigen MdB Dr. Norbert Blüm in dessen unverwechselbarer blumiger Sprache
Beerdigungsmessdiener Von Beerdigungen verstehe ich etwas. Schließlich war ich vier Jahre Beerdigungsmessdiener. Das war eine heiß begehrte Position, denn es gab bei Vormittagsbeerdigungen schulfrei und - ob Vor-oder Nachmittagsdienst - fast immer ein Trinkgeld, wahrscheinlich pietätvoller als "Trauerhonorar" bezeichnet. Kein Wunder, dass ich meine Stelle gegen nachwachsende Messdienergenerationen und Konkurrenz aus wohl verstandenem Eigeninteresse zäh verteidigt und jeden fremden Anspruch auf Stellung und Trinkgeld zurückgeschlagen habe. Ich könnte meine Stelle als Friedhofsmessdiener noch haben, hätte ich meiner Friedhofskarriere nicht selber mit einer übermütigen Dummheit das Bein gestellt. Die Rollen im Beerdigungstrio waren fest verteilt. Reinhold am Kreuz, Karl im Besitz des Weihrauchschiffchens, ich amtierender Weihrauchschwenker. An jenem Tag unseligen Angedenkens kam ich auf den Einfall, die Explosionskraft des Schwarzpulvers, das wir den auf dem Feld verstreuten Patronen entnommen hatten, in einer neuen Mischung auszuprobieren, nämlich mit Weihrauch vermengt. Karl wusste nichts von der Sprengkraft dessen, was sich an diesem Tag in dem Weihrauchschiffchen zwischen seinen Händen befand. Ich hatte rechtzeitig durch frühzeitiges Eintreffen vor den Beerdigungsvorbereitungen für die geheim verlaufene Präparation des Weihrauches gesorgt. Der Ort und Zeitpunkt des Versuchstests waren also planerisch fest im Griff. Kurz bevor der Priester die zu Herzen gehenden Worte sprach: "Mit himmlischem Wohlgeruch erfülle deine Seele" und dabei den würzigen Weihrauch aus dem dafür vorgesehenen Weihrauchfass schwenkend über und neben dem Sarg entweichen ließ, wurde der Weihrauch auf die glühende Kohle im geöffneten Weihrauchfass gestreut. Das war die Sekunde der Wahrheit. Wie geahnt, erhofft und befürchtet, gab es beim Zusammentreffen von Weihrauchpulver mit glühender Kohle eine ansehnliche Stichflamme. Das weiße Rosett des Pfarrers sah danach leicht verändert aus, die Stola etwas angesengt. Reinhold am Kopf des Grabes, das Kreuz haltend, lachte blöde und pietätlos laut auf, sodass er fast ins Grab gestolpert wäre. Karl, der Inhaber des Weihrauchschiffchens, aus dem die Sprengladung entnommen worden war, stand betroffen, hilf- und verständnislos in der Friedhofsgegend herum. Unser Musterschüler, heute selber Pfarrer, wusste keine naturwissenschaftliche Erklärung für diese neue Wirkungsweise des Weihrauches. Die am Grabe versammelten trauernden Hinterbliebenen reagierten unterschiedlich; teils entsetzt stumm und sprachlos, teils unziemlich hysterisch und sicher auch einige deshalb verlegen, weil sie annahmen, Opa im Sarg habe sie doch bei ihren Erbschleichereien erwischt und auf diese originale non-verbale Art seinen Unmut zum Ausdruck gebracht. Wie dem auch sei, nur einer behielt Haltung, das war ich. Doch leider hat mich dieser stoische Heroismus nicht vor der Entlassung gerettet. Nur wenige Meter vom Grab entfernt und nur einige Minuten nach der Beerdigung, die ansonsten glatt und herkömmlich würdig verlief, beschuldigte mich unangemessen und handgreiflich der Pfarrer des in der Liturgie nicht vorgesehenen Spektakels. Wie mir erst später klar wurde, hatte ein kleiner Fehler, ein unbedachtes Fehlverhalten im ansonsten perfekt geplanten Handlungsablauf mich verraten. Ich hatte beim Füllen des Weihrauchfasses dasselbe, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, sehr weit, zu weit von mir gehalten und damit ängstlich meine Erwartung des Knalleffektes verraten. Was uns lehrt: Unterdrücke in brenzligen Situationen auch die kleinen Ängstlichkeiten! Ende Der Pfarrer von seiner Kanzel zur Gemeinde: "Kommen wir nun zur Kollekte. Knoepfe habe ich mittlerweile genug. Darf ich heute vielleicht um Nadel und Zwirn bitten..."
Sitzen drei Geistliche zusammen: Ein katholischer Pater, ein evangelischer Pfarrer und ein Rabbi. Sie fuehren einen Disput ueber die Abtreibung. Im Laufe des Gespraechs kommen sie ueberein, dass wohl die zentrale Frage dabei ist, wann ueberhaupt das menschliche Leben beginnt. Sagt der Pater: "Nun, liebe Brueder im Herrn, ich bin der Ansicht, dass das menschliche Leben bereits beginnt, wenn sich Vater und Mutter in Liebe zusammentun." "Na ja", antwortet der evangelische Pfarrer. "Ich wuerde es so nennen: Das menschliche Leben beginnt, wenn die Samen- und Eizelle miteinander verschmelzen." "Nebbich", meint der Rabbi. "Menschliches Leben beginnt, wenn ist tot der Hund und sind aus dem Haus de Kinder..."
Ein junger Mann und ein aelterer Jude sitzen waehrend einer laengeren Zugfahrt gemeinsam im Abteil. Zwischendurch fragt der junge Mann nach der Uhrzeit, doch anstelle zu antworten schaut der alte Jude nur grunzend aus dem Fenster. Das wiederholt sich mehrmals und irgendwann gibt der junge Mann auf. Als sie am Zielbahnhof aussteigen spricht der alte Mann ploetzlich: "Sie wollten wissen wie spaet es ist? Es ist jetzt 18:30." Der junge Mann ist irritiert und will wissen, was das sollte. Der alte Jude erklaert: "Nun, ganz einfach. Sie haben mich nach der Uhrzeit gefragt. Ich sage ihnen die Uhrzeit. Wir kommen ins Gespraech. Sie erwaehnen, dass sie noch nie in hier in meiner Heimatstadt waren und demnach niemanden kennen. Also lade ich ihnen zum essen ein. Sie kommen bei mir zuhause vorbei und lernen meine Tochter kennen. Sie finden Gefallen an ihr und sie findet Gefallen an ihnen und sie wollen sich verloben. Und jetzt frage ich sie: Was soll ich mit einem Schwiegersohn, der sich nicht mal eine Uhr leisten kann?"
Der Pfarrer fragt in der Sonntagsschule: "Was müßt ihr zuerst tun, damit eure Sünden vergeben werden?" Klein Fritzchen antwortet brav: "Zuerst sündigen, Herr Pfarrer..."
Die junge Nonne beichtet der Oberin, dass sie verführt worden ist. Die Oberin überlegt, wie dieser Sündenfall wohl am besten zu sühnen sei. Sie überlegt eine Weile, dann erhellt sich ihr Gesicht: "Du musst den Saft von dreizehn Zitronen trinken!" "Erhalte ich dadurch meine Unschuld wieder zurück, Mutter Oberin ?" "Nein mein Kind, das gerade nicht - aber es vertreibt den seligen Gesichtsausdruck!"
Der Religionslehrer fragt: "Wo ist das Himmelreich, Kinder?" "In Erlangen", antwortet einer. "Wie kommst du den darauf?" "In der Bibel steht doch: Suchet das Reich Gotte zu erlangen..."
Ein Pfarrer hält seine letzte Predigt. Eine ältere Frau zu ihm: "Das ist aber schade, dass Sie uns verlassen. Einen Pastor, wie Sie, bekommen wir nie wieder!" Der Pfarrer gerührt: "Sicher wird mein Nachfolger besser sein als ich!" Die Frau – von dieser Argumentation nicht überzeugt – kopfschüttelnd: "Herr Pfarrer, das glaube ich Ihnen nicht.. Ihr Vorgänger hatte das auch gesagt und ... es hat nicht gestimmt!" Im Dorfteich planschen nackt ein katholischer Junge und ein protestantisches Mädchen. Beim Abtrocknen sagt der Junge: "Jetzt kenne ich endlich den Unterschied zwischen evangelisch und katholisch..."
Drei Gemeindeamtsleiter unterhalten sich, wer denn wohl den liberalsten Pastor in der Gemeinde hat. Munter prahlt der erste drauflos: "Unser Pastor bietet Tanzkurse um den Altar an!" Der zweite: "Das ist doch gar nichts! Unser isst am Karfreitag vor der ganzen Gemeinde ein Steak!" Darauf meint der dritte nur: "Vergesst das alles! Unser Pastor hängt an Weihnachten ein Schild an die Kirchentür: Wegen der Feiertage geschlossen!"
Mann liegt auf der Intensivstation, an tausend Schläuche angeschlossen. Besucht ihn ein Pfarrer. Plötzlich fängt der Mann zu keuchen an. Da er nicht sprechen kann, bittet er in Zeichensprache um einen Stift. Er kritzelt auf einen Zettel einen Satz und stirbt. Der Pfarrer denkt sich: das geht mich nix an, und bringt den Zettel der Frau des Verstorbenen. Die liest und fällt in Ohnmacht. Nimmt der Pfarrer den Zettel und liest: "Du Idiot, geh von meinem Schlauch runter..."
Ein Kirchturm ist vom Blitz getroffen worden und abgebrannt. Der Pfarrer sammelt für den Wiederaufbau. Ein alter Bauer, darauf angesprochen, ob er nicht etwas spenden wolle, antwortet " Nein, Hochwürden, für einen Hausherren, der sein eigenes Haus anzündet, geb' ich nichts..."
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